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Förderprogramm Forschung an Fachhochschulen mit Unternehmen (FHprofUnt)

1. Zuwendungszweck
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt im Rahmen des Programms „Forschung an Fachhochschulen“ mit der Förderlinie „Forschung an Fachhochschulen mit Unternehmen“ (FHprofUnt) Forschungskooperationen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft und leistet damit einen wichtigen Beitrag zum Ausbau der spezifischen Forschungsstärken der FH und zur Profilbildung der FH als Partner insbesondere der Unternehmen.

2. Gegenstand der Förderung
Kernziel der Förderlinie FHprofUnt ist zum einen die Intensivierung des anwendungsnahen Wissens- und Technologietransfers zwischen FH und Unternehmen, um innovative Lösungen für die betriebliche Praxis zu entwickeln und umzusetzen. Daher müssen sich die in den Bereichen Ingenieur-, Natur- oder Wirtschaftswissenschaften zu fördernden FuE1-Projekte durch eine große Anwendungsnähe, ein hohes wirtschaftliches Potenzial und eine über den Stand der Technik hinausgehende wissenschaftlich-technische Herausforderung auszeichnen.
Zum anderen soll die Forschungsförderung zur Schärfung bzw. Weiterentwicklung des Forschungsprofils bzw. eines Forschungsschwerpunktes der FH beitragen. Daher werden ausschließlich interdisziplinäre FuE-Projekte gefördert – entweder FH-intern (d. h. eine interdisziplinäre Zusammenarbeit von mindestens zwei Professorinnen/Professoren) oder zwischen mindestens zwei FH (d. h. Verbund, s. Nummer 4).
Um eine wissenschaftsorientierte Vernetzung zu fördern, wird die Zusammenarbeit mit Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen begrüßt.
Zudem bietet die Förderung die Gelegenheit, die forschungstechnischen Rahmenbedingungen der geförderten FuE-Projekte zu optimieren. Deshalb können auch Mittel für die Anschaffung von Forschungsgeräten mit innovativer Technik, wie beispielsweise eine Maschine, eine technische Anlage/Apparatur etc., beantragt werden.

3. Zuwendungsempfänger
Antragsberechtigt sind staatliche und staatlich anerkannte FH in Deutschland.

4. Art, Umfang und Höhe der Zuwendung
Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt. Bemessungsgrundlage sind die zuwendungsfähigen projektbezogenen Ausgaben. Jedes Projekt wird mit bis zu 90 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben gefördert.
Als Projektlaufzeit sind maximal 36 Monate vorzusehen.
Zur BMBF-Zuwendung wird bei Beantragung zusätzlich eine Projektpauschale in Höhe von 20 Prozent der Zuwendungssumme gewährt.

5. Auswahlverfahren
Das Auswahlverfahren ist zweistufig angelegt.
In der ersten Verfahrensstufe sind dem Projektträger Jülich elektronisch Projektskizzen über das Internet-Portal pt-outline (https://www.pt-it.de/ptoutline/application/FHProfUnt2015) gemäß den dort hinterlegten Hinweisen vorzulegen. Verbindliche Anforderungen (u. a. eine Formatvorlage) sind dort niedergelegt. Pro Projektleiter bzw. pro Verbundkoordinator ist im Rahmen dieser Bekanntmachung die Einreichung von nur einer Projektskizze möglich.

Die Eingaben im Internet-Portal pt-outline müssen bis spätestens 2. Februar 2015 23.59 Uhr erfolgen:

Die Vorhabenbeschreibung darf bei einem FuE-Projekt einer FH mit zwei beteiligten Professoren / Professorinnen einen Umfang von 15 Seiten bzw. bei einem Verbundprojekt zweier FH 18 Seiten nicht überschreiten (einfacher Zeilenabstand, mindestens 3 cm Rand oben/unten und links/rechts, Schrifttyp Arial, Schriftgröße 11, Seitennummerierung, keine Kopf-/Fußzeilen). Für FuE-Projekte einer FH mit mehr als zwei Professoren / Professorinnen sind pro zusätzlichem Professor / zusätzlicher Professorin zwei weitere Seiten zugelassen. Bei einem Verbund mit mehr als zwei FH sind pro zusätzlicher FH fünf weitere Seiten zugelassen. Weitere Details sind der Formatvorlage zu entnehmen.

Der Projektskizze muss ein von der jeweiligen FH-Leitung rechtsverbindlich unterzeichnetes maximal 3-seitiges Übersendungsschreiben beigefügt werden.

In der zweiten Verfahrensstufe werden die teilnehmenden FH bei positiv bewerteten Projektskizzen aufgefordert, einen formgebundenen Förderantrag vorzulegen. Zur Erstellung von formgebundenen Förderanträgen wird die Nutzung des elektronischen Antragssystems „easy“ dringend empfohlen: https://foerderportal.bund.de/easy/easy_index.php?auswahl=easy_formulare&formularschrank=bmbf.

Die komplette Ausschreibung findet man hier

Besonderheiten zur Förderrunde 2015:
 Zusammenführung der Förderlinie FH-ProfUnt und der Maßnahme FH-Invest

  • Aufhebung der Förderhöchstgrenze von bisher 270.000,- €
  • Ausschließliche Förderung interdisziplinärer Projekte (Zusammenarbeit von mindestens zwei FH-Professoren)
  • Verpflichtende Anteilsfinanzierung durch den/die Kooperationspartner von mindestens 10% (entsprechend beträgt die maximale FQ für ein Projekt 90%)
  • Keine ausschließliche Förderung von Erstberufenen


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Verantwortlich: Claudia Rahn
Letzte Änderung: 04.12.2014

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